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1. Dezember 2009

Ein Tag, schwärzer als jede Burka

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Der Schweizer ist eigentlich nicht daran gewöhnt, sich beim Zeigen seines Passes oder Angeben seiner Nationalität zu schämen. Mit diesem Gefühl muss man sich in Zukunft wohl anfreunden. Mit der Annahme des Minarett-Verbots hat sich die Schweiz endgültig von einem 150-jährigen Demokratieverständnis verabschiedet und akzeptiert, dass die gleichen Menschen, ja sogar die gleichen Bürger unterschiedliche Rechte geniessen. Die Protagonisten der rechten Initiative haben auf verächtlichste Art und Weise Unbehagen, Orientierungslosigkeit und Ängste (verstärkt durch die Finanzkrise) dazu benutzt, unter das Einzige einen Schlussstrich zu ziehen, was dem Schweizersein Anlass zu Stolz gab. Lange muss man das kauen, bis einem eine Ahnung der Ausmasse einen kalten Schauer den Rücken runterjagt. Ein dreckiges Stück Grafikdesign hat das Seinige dazu beigetragen.

Abgelegt unter: Gott und die Welt — Simon @ 16:52

1 Kommentar »

  1. Ist hier jemand ein schlechter Verlierer? Es ist reine Demokratie. Es wird niemand unterdrückt. Es ist eine rein Baurechtliche Angelegenheit. Zu vergleichen wie die Regelungen in Gstaad BE (dort darf man nur neue Häsuer im Chalet-Style erbauen). Und aus ästhetischen Gründen passen Minarette einafach nicht zu uns.

    Man kann sich darüebr streiten ob die Initiative von allen Seite fair geführt wurde… Jedoch ist jeder Schweizer selber dafür verantwortlich was er abstimmt. Beeinflussen kann man nur wenige.

    Kommentar von Tja — 13. Dezember 2009

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